Rust-Server einrichten mit Oxide/uMod

Rust ist ein Survival-Spiel, in dem Spieler in einer feindlichen Welt ueberleben, Basen bauen und gegen andere kaempfen. Ein eigener Dedicated Server ermoeglicht Ihnen, Regeln, Plugins und Wipe-Zyklen selbst zu bestimmen. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihren Rust-Server einrichten und mit Oxide erweitern.

Grundeinrichtung

  1. Bestellen Sie ein Rust-Paket und melden Sie sich mit den Zugangsdaten im Gamepanel an.
  2. Starten Sie den Server einmal, damit alle Dateien angelegt werden. Der erste Start dauert einige Minuten, da die Karte generiert wird.
  3. Oeffnen Sie im Tab Files die Datei server.cfg und passen Sie die Grundeinstellungen an.

Wichtige Einstellungen in server.cfg:

  • server.hostname "Mein Rust Server" legt den Servernamen fest.
  • server.description "Beschreibung hier" zeigt eine Beschreibung in der Serverliste.
  • server.maxplayers 50 bestimmt die maximale Spielerzahl.
  • server.worldsize 3000 legt die Kartengroesse fest (1000 bis 6000, Standard 4500).
  • server.seed 12345 bestimmt die Kartengenerierung. Aendern Sie den Seed beim Wipe fuer eine neue Karte.

Oxide/uMod installieren

Oxide (auch bekannt als uMod) ist das Plugin-Framework fuer Rust. Es ermoeglicht Tausende von Plugins, die den Server erweitern:

  1. Pruefen Sie im Tab Startup, ob eine Option zum Aktivieren von Oxide vorhanden ist. Bei HostValues aktivieren Sie Oxide dort mit einem Klick.
  2. Starten Sie den Server neu. Oxide wird automatisch installiert.
  3. Nach dem Neustart finden Sie im Ordner oxide die Konfigurationsdateien und den Ordner oxide/plugins fuer Plugins.

Plugins installieren und verwalten

  1. Laden Sie Plugins von umod.org herunter. Jedes Plugin ist eine einzelne .cs-Datei.
  2. Laden Sie die .cs-Datei ueber den Tab Files oder per SFTP in den Ordner oxide/plugins hoch.
  3. Das Plugin wird automatisch kompiliert und geladen, ein Neustart ist in den meisten Faellen nicht notwendig.
  4. Konfigurieren Sie das Plugin ueber die zugehoerige JSON-Datei in oxide/config.

Beliebte Plugins fuer Rust-Server sind unter anderem Gather Manager (Sammelraten anpassen), Kits (Startausruestung), Teleportation, Clans und RemoverTool zum Entfernen von Bauteilen.

Wipe-Zyklus verstehen

Rust setzt am ersten Donnerstag jedes Monats einen sogenannten Force Wipe durch. Dabei wird die Karte zurueckgesetzt. Als Serverbetreiber entscheiden Sie zusaetzlich ueber eigene Wipes:

  • Map Wipe: Nur die Karte wird zurueckgesetzt. Spieler verlieren Basen und Inventar, behalten aber Blueprints.
  • Blueprint Wipe (BP Wipe): Zusaetzlich werden alle erlernten Blueprints geloescht. Ueblich bei groesseren Updates.

Viele Community-Server wipen woechentlich oder alle zwei Wochen, um frischen Spielspass zu bieten.

RCON (Remote Console)

Mit RCON steuern Sie den Server aus der Ferne. Verbinden Sie sich mit einem RCON-Client wie RustAdmin oder WebRCON ueber die IP, den RCON-Port und das RCON-Passwort. Darueber koennen Sie Befehle ausfuehren, Spieler verwalten und den Server ueberwachen, ohne im Gamepanel eingeloggt zu sein.

Hardware und Performance

  • Rust benoetigt mindestens 6 bis 8 GB RAM fuer einen stabilen Server. Grosse Karten mit vielen Spielern brauchen 10 GB oder mehr.
  • Die Kartengroesse hat den groessten Einfluss auf die Performance. Fuer kleine Gruppen reicht eine Karte mit Groesse 2500 bis 3000.
  • SSD-Speicher ist bei Rust besonders wichtig, da die Welt haeufig auf die Festplatte geschrieben wird.

Wie oft sollte ich meinen Rust-Server wipen?

Das haengt von Ihrer Community ab. Ein woechentlicher Wipe haelt das Spiel frisch und verhindert, dass einzelne Gruppen zu dominant werden. Ein monatlicher Wipe (nur am Force Wipe) eignet sich fuer entspanntere Server. Kommunizieren Sie den Wipe-Zeitplan klar an Ihre Spieler.

Kann ich eine vorgefertigte Karte verwenden?

Ja. Custom Maps erstellen Sie mit dem Tool Rust Edit oder laden vorgefertigte Karten von Community-Websites herunter. Laden Sie die .map-Datei per SFTP hoch und tragen Sie den Pfad in den Startup-Einstellungen ein.


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