Ein Minecraft-Server, der ruckelt, fuehrt zu frustrierten Spielern. Die meisten Performance-Probleme lassen sich mit den richtigen Einstellungen und Tools loesen.
TPS verstehen
TPS steht fuer Ticks Per Second. Minecraft laeuft mit 20 TPS. Unter 18 bemerken Spieler Verzoegerungen. MSPT (Millisekunden pro Tick) ist genauer: unter 50 ist gesund. Nutze /tps oder Spark zum Pruefen.
Server-Software
- Paper: Der Standard fuer Performance. Kompatibel mit Spigot-Plugins, lange Liste an Optimierungen.
- Purpur: Baut auf Paper auf mit zusaetzlichen Optionen.
- Fabric + Lithium: Fuer Modded-Server. Optimiert die Engine ohne Gameplay-Aenderungen.
JVM-Flags
Aikar-Flags sind Java-Optionen, die fuer Minecrafts Garbage Collector abgestimmt sind. Sie machen GC-Pausen kuerzer und vorhersagbarer. Bei HostValues bereits im Standard-Startup. Setze -Xmx auf 80% des RAMs.
Wichtige Stellschrauben
- view-distance auf 6 bis 8 und simulation-distance auf 4 bis 6
- Entity-Limits pro Chunk setzen, gedropte Items zusammenfuehren
- Welt mit Chunky vorgenerieren
- Automatische Neustarts alle 6 bis 12 Stunden
Wie wichtig sind Sichtweite und Simulationsdistanz?
Die zwei groessten Faktoren. Jeder Schritt bei der Sichtweite reduziert geladene Chunks quadratisch. Spieler bemerken den Unterschied zwischen 10 und 7 kaum, der Server spart enorme Rechenleistung.
Warum helfen regelmaessige Neustarts?
Java-Speicherverbrauch waechst langsam durch Heap-Fragmentierung. Ein Neustart setzt das zurueck. Besonders bei Modpacks macht das einen spuerbaren Unterschied.
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